Aalborg, juli 1532 Originaltekst, Tysk61. In der Versammlung der Rsn. erscheint der dänische Kanzler, um den Entwurf des Vertrages mit den Holländern zu verlesen. Da in den Artikeln betr. die Aufhebung der Arrestierung der Kfmsgüter nicht vermerke ist, dat, so ethwas van densulven guderen vorrucket edder sustes vorringert were, ethsulvige to betalen, beantragt der lübeckische Sekr. im Auftrage der Rsn. im kgl. Schlosse die Aufnahme dieses Zusatzes in den Entwurf. 62. Up namiddach is here Tuge Krabbe by den Lubschen geschickten in orer herberge ersehenen, und darsulvest up de beiden artikel, der sick de Schonesche copman tho Lübeck bedagede und genanten heren Tuge nefens mer anderen bosweringen, dem copmanne to Bergen bojegende, vorschenen dinxtedages durch den Lubschen secr. schriftlik avergegeven, nemlich dat dem Dutzken koepmanne to Alborch vorbaden werth, de dre frien dage in den Pinxten, ock fure und licht in oren boden to hebben etc., in jegenwordicheit eyns bm. und ock eyns borgers van Alborch, so derwegen vorschreven, gehandelt.63. Als nu vast lange darvan gesecht und de van Alborch or privilegium, so onen scholde gegeven syn, lesen laten, worinne befunden vorerst, dat de Dutzke kopman neyne egen kost holden, sunder mit den borgeren in kost ghan scholden, heft de Lubsche secr. gesecht, dat de copman na lude der Wendeschen und anderer stede Privilegien bofriet, dat she egene hus und kost hebben und holden mochten, und to der behof eynen artikel uth der jungsten confirmation der privilegien gelesen, sodans brucklick vormeldende, und dat de copman darvor den winter aver 12 Schillinge Densch to geven vorplichtet weren. Und konde eyn ider afnemen, dat de copman jummers den winter aver und ok sustes in den boden fur und lieht hebben mosten, wo se ok stets gehat hedden, dar men se ok also moste by bliven laten. Worentegen denne van den Denschen angetagen, dat se by oren privilegien bliven wolden, me[d] antziegende, dattet vele nutter und beter vor de borger to Lubeck, de tho hus seten, dat ore gesellen neyne boden und kost helden, und derwegen vele van horerie, dabelen und anders anthende. Men ok wedderumme an desser side gesecht, by den privilegien to bliven. Und so hebben sik to berichtynge hern Tugen Krabben de geschikten van Alborch tom aveschede vorsecht, sick borurter artikel halven tegen den Dutzken copman also to schikken und tho holden, dat darvan noch vor kr. dt., ok Dennemarkens rikesradt, noch vor den Steden neine mer klachte kamen scholden. Dar men dat so heft by laten bliven.64. Darna heft de Lubsche secr. up de clacht und bosweringe des copmans to Bergen in Norwegen by den Denschen canceler eynen bref gefordert van wegen kr. dt. an hern Eschen Bilden, amptman tho Bergen, dat solliche bosweringe afgedan, ok de copman by oren privilegien und friheiden unvorkortet bliven mochte; und is belavet, densulven bref den avent to ferdigen. | Kilde:Hanserecesse IV, 1 s. 89-90. Emneord:Opland - Bystyret og andre verdslige institutioner og personer - Arrest Erhverv - Herberg og krohold - Kræmmer, købmand og købmandsskab Dokumenter - Privilegium |